[KarTell] Die 24h von Mallorca 2017

Mit einem Training auf der Bahn am Dienstag ging es los. Die Karts mit Rennchassis und 390cc Motoren liefen richtig gut mit etwa 86 kmh an der schnellsten Stelle. Es fühlt sich natürlich schon ganz anders an als mit „normalen“ Mietkarts. Bei den ersten Crashes hat sich auch gezeigt, dass die Chassis nicht viel vertragen und das eine oder andere Teil musste ersetzt werden.
Am Donnerstag ging das offizielle Programm los mit Kartauslosung und Vorbereitung. Man hatte eine Stunde Zeit um sein Kart für das Rennen vorzubereiten. Wir haben es mit einem MyChron versehen und ein eigenes Dekor aufgeklebt. Viele Teams haben aber auch noch die Spur verstellt oder sonstige Anpassungen vorgenommen. Da zeigte sich die hohe Professionalität der 17 Teams. Beim folgenden Training wurde auch noch sehr viel mit Luftdruck herum experimentiert – das war das einzige was man weiterhin verändern durfte. Da wir uns nicht wirklich auskannten haben wir es praktisch beim Standard belassen.
Am Freitag ging es los mit Fahrerbriefing, Training und Quali. Da ich für den ersten Stint geplant war durfte ich gleich mit Training beginnen – und habe in den ersten paar Runden gleich vorne links an einem Reifenstapel angehängt und die Achse mitsamt Lenksäule verbogen. Zum Glück konnte der Schaden noch vor dem Quali repariert werden. Die Mechaniker waren wirklich Topp! Zudem haben wir durch diese „Aktion“ noch eine etwas leichtere Lenkung erhalten, sie war nicht mehr ganz so hart und direkt wie vorher.
Gestartet wurde praktisch wie geplant um 13:02. Mein Platz war hinter Active Race 2, wo ich dann auch fast den ganzen ersten Stint geblieben bin. Jedoch haben wir gemeinsam ein paar Plätze gutgemacht, und kurz vor Schluss konnte ich Active Race 2 sogar noch überholen. Weiter ging es mit Dany und Andi, danach war unsere Dreiergruppe für den Moment durch. Die andere Dreiergruppe mit Igor, Rosario und Chris übernahm danach eine Doppelschicht. Davon habe ich leider wenig mitbekommen da wir unsere Ruhepause für etwas Schlaf nutzten. Es hat sogar für 4-5h gereicht. Am Samstag 01:00 sollte ich dann wieder fahren. Die ersten paar Runden auf der ungewohnt beleuchteten Bahn in der Nacht waren etwas schwierig, aber bald lief es wieder gut. Wir haben dann etwas kürzere Stints gemacht um nur bei jedem zweiten Stopp zu tanken und so insgesamt weniger Zeit zu verlieren. So war mein vierter und letzter Stint etwa um 07:00 Uhr, was eine super Zeit war denn die Strecke wurde etwas wärmer und der Grip viel besser. Es lagen einige sehr schnelle Runden drin, die Team Bestzeit vom Vortag wurde noch verbessert! 🙂
Danach war ich aber auch froh, nicht mehr weiter fahren zu müssen, zumindest für ein paar Stunden. Den Anderen ging es mehrheitlich ähnlich, jeder hat natürlich alles gegeben aber war auch froh, es geschafft zu haben. Um 13:03 konnte Chris dann nach 24h „unseren“ Kart über die Ziellinie fahren! Mit P13 von 17 sind wir zwar weit hinten gelandet, aber für das erste Rennen sind wir vollkommen zufrieden. Der Spass war riesig, gerne wieder!

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