[KarTell] 4h Kartrennen in Teningen – Abschluss 2017

Das Abschlussrennen der diesjährigen SWS Serie in Teningen am 1. Nov. 2017 ist nicht so gut wie erwartet gelaufen.
Beim Quali hatten wir nur einen der letzten Plätze erreicht und wussten, dass wir das Kart vermutlich so schnell wie möglich austauschen mussten. So haben wir auch schon nach etwa 6 Minuten gleich gewechselt. Aber schon nach 10-15 Minuten hatte mein Teamkollege einen Unfall und ich durfte wieder übernehmen. Wir waren somit auf dem letzten Platz (19). Diesmal lief es etwa 75 Minuten ganz gut. Der nächste Wechsel bescherte uns schon wieder ein Kart mit einem schlechten Motor, und so wechselten wir wieder nach etwa 15 Minuten. So fuhr ich noch einmal etwa 50 Minuten, bis dann mein Partner den Schluss-Stint übernahm und noch einmal mindestens 5 Positionen gutmachte. Zu zweit mit unserem Schwester-Team waren sie die absolut schnellsten auf der Bahn! So landeten wir schlussendlich noch auf P8.

Und hier noch das gekürzte Video dazu:

[KarTell] Die 24h von Mallorca 2017

Mit einem Training auf der Bahn am Dienstag ging es los. Die Karts mit Rennchassis und 390cc Motoren liefen richtig gut mit etwa 86 kmh an der schnellsten Stelle. Es fühlt sich natürlich schon ganz anders an als mit „normalen“ Mietkarts. Bei den ersten Crashes hat sich auch gezeigt, dass die Chassis nicht viel vertragen und das eine oder andere Teil musste ersetzt werden.
Am Donnerstag ging das offizielle Programm los mit Kartauslosung und Vorbereitung. Man hatte eine Stunde Zeit um sein Kart für das Rennen vorzubereiten. Wir haben es mit einem MyChron versehen und ein eigenes Dekor aufgeklebt. Viele Teams haben aber auch noch die Spur verstellt oder sonstige Anpassungen vorgenommen. Da zeigte sich die hohe Professionalität der 17 Teams. Beim folgenden Training wurde auch noch sehr viel mit Luftdruck herum experimentiert – das war das einzige was man weiterhin verändern durfte. Da wir uns nicht wirklich auskannten haben wir es praktisch beim Standard belassen.
Am Freitag ging es los mit Fahrerbriefing, Training und Quali. Da ich für den ersten Stint geplant war durfte ich gleich mit Training beginnen – und habe in den ersten paar Runden gleich vorne links an einem Reifenstapel angehängt und die Achse mitsamt Lenksäule verbogen. Zum Glück konnte der Schaden noch vor dem Quali repariert werden. Die Mechaniker waren wirklich Topp! Zudem haben wir durch diese „Aktion“ noch eine etwas leichtere Lenkung erhalten, sie war nicht mehr ganz so hart und direkt wie vorher.
Gestartet wurde praktisch wie geplant um 13:02. Mein Platz war hinter Active Race 2, wo ich dann auch fast den ganzen ersten Stint geblieben bin. Jedoch haben wir gemeinsam ein paar Plätze gutgemacht, und kurz vor Schluss konnte ich Active Race 2 sogar noch überholen. Weiter ging es mit Dany und Andi, danach war unsere Dreiergruppe für den Moment durch. Die andere Dreiergruppe mit Igor, Rosario und Chris übernahm danach eine Doppelschicht. Davon habe ich leider wenig mitbekommen da wir unsere Ruhepause für etwas Schlaf nutzten. Es hat sogar für 4-5h gereicht. Am Samstag 01:00 sollte ich dann wieder fahren. Die ersten paar Runden auf der ungewohnt beleuchteten Bahn in der Nacht waren etwas schwierig, aber bald lief es wieder gut. Wir haben dann etwas kürzere Stints gemacht um nur bei jedem zweiten Stopp zu tanken und so insgesamt weniger Zeit zu verlieren. So war mein vierter und letzter Stint etwa um 07:00 Uhr, was eine super Zeit war denn die Strecke wurde etwas wärmer und der Grip viel besser. Es lagen einige sehr schnelle Runden drin, die Team Bestzeit vom Vortag wurde noch verbessert! 🙂
Danach war ich aber auch froh, nicht mehr weiter fahren zu müssen, zumindest für ein paar Stunden. Den Anderen ging es mehrheitlich ähnlich, jeder hat natürlich alles gegeben aber war auch froh, es geschafft zu haben. Um 13:03 konnte Chris dann nach 24h „unseren“ Kart über die Ziellinie fahren! Mit P13 von 17 sind wir zwar weit hinten gelandet, aber für das erste Rennen sind wir vollkommen zufrieden. Der Spass war riesig, gerne wieder!

Offizieller Link zur Veranstaltung

Rundenzeiten beim Kart fahren via GPS – Harry’s Lap Timer

Um sich konstant zu Verbessern reicht es nicht nur zu „Raten“ wo man noch wertvolle Rundenzeit herausholen kann. Es braucht verlässliche Daten während der Fahrt und für die Analyse danach. Und mit all den zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln heutzutage ist das auch keine grosse Sache mehr.

Bei Indoor-Kartbahnen gibt es meist eine Anzeige der Rundenzeit. Nur bei Outdoor-Bahnen fehlt dies meist, vermutlich aus Kostengründen. Bei einem eigenen Rennkart kann man sich fix fertige Instrumente einbauen, bei Mietkarts ist das meist nicht möglich. Daher suchte ich nach eine externen Lösung.

Erst habe ich es mit GPS Sportuhren versucht. Diese helfen zumindest um die aktuelle Fahrzeit und die Geschwindigkeit anzuzeigen, sind aber mit einem GPS Messwert pro Sekunde nicht unbedingt für so schnelle Aktivitäten geeignet. Es gibt sogar eine Garmin App (Lap by Position) welche „Runden“ via GPS anzeigen kann. Aber auch diese hat Probleme da man einen Startpunkt wählen sollte an welchem man nicht ein zweites Mal in der Nähe vorbeikommt. Und das ist etwas schwierig da Kartbahnen häufig den Platz sehr gut ausnutzen. Ausserdem ist die Anzeige etwas klein für diese Geschwindigkeit und Erschütterungen.

Den nächsten Versuch habe ich jetzt mit Harry’s LapTimer gestartet, nachdem ich via Racers HQ Podcast #29 darauf aufmerksam wurde. Vom ersten Test bin ich noch nicht ganz glücklich, aber ich werde noch daran arbeiten. Die App funktioniert nur im Vordergrund und eine freie Sicht zum Himmel ist dringendst empfohlen. Und meinen Test habe ich gemacht, indem ich das iPhone in einem Laufgürtel verstaut habe und via Airpod die Rundenzeiten nur gehört habe. Manchmal hat es funktioniert und mir wurden relativ sinnvolle Zeiten genannt, manchmal hat es erst nach zwei Runden eine Zeit genannt. Und die Auswertung ist nicht wirklich brauchbar, die Linien sind sehr unterschiedlich.
Trotzdem gebe ich die Schuld nicht der App, sondern meiner Anwendungsform. Ich werde es jetzt noch einmal versuchen indem ich ein Lauf-Armband und ein (altes) iPhone nehme und an meinem Unterarm befestige. Dadurch erwarte ich durch die freie Sicht eine viel stabilere GPS Verbindung, und ausserdem kann ich jederzeit auf das Display achten und so auch mit Split Zeiten für Sektoren arbeiten.
Mehr dazu nach dem nächsten Test.

Links:
Harry’s LapTimer
Racers HQ Podcast Episode 29
Lap by Position – Garmin Connect IQ App

[Project Cars] Pcars Dash App

Aktuell nutze ich für Project Cars ein Single Monitor Setup. Da man sich das HUD nicht beliebig konfigurieren kann habe ich nach einer Lösung gefunden um die wichtigen Race-Informationen auf einem zweiten Bildschirm darzustellen. Es gibt diverse Apps die das auf einem zweiten Bildschirm tun. Aber da mir das Verhalten von Windows mit einer Vollbild App und einem zweiten Bildschirm nicht gefällt und häufig Probleme macht habe ich nach einer externen Lösung gesucht. Und was liegt näher als ein iPhone/iPad zu nutzen?
Mit der Pcars Dash App (CHF 6.-) bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Diese funktioniert sowohl auf iPad wie auch auf dem iPhone sehr gut und zeigt mir während eines Rennens alle wichtigen Statusinformationen an.
Das ganze funktioniert weil Project Cars die Daten via UDP im Netzwerk zur Verfügung stellt. Die App holt dann die Informationen direkt via wlan.
https://www.pocketplayground.net/pcars-dash
Das sieht dann so aus:

[RSR] Rookie Sprint Days in Willow Springs

Event: Simracing, Project Cars, Willow Springs, Formula Rookie

14 Racers starteten zum Quali. Mit meinem P7 war ich sehr zufrieden. Allerdings wurde mein Auto dann für das erste Rennen in der Box platziert anstatt bei der Startaufstellung, somit DNS (BUG).
Zumindest konnte ich beim zweiten Race von 24+1 Runde mitmachen. Starten musste ich zuhinterst. Jedoch sind mir die ersten paar Runden sehr gut gelungen und ich fand mich plötzlich auf einem für mich unglaublichen Rang 4 wieder. Das hat mich dann allerdings so nervös gemacht, dass sich Fehler eingeschlichen haben und ich nach und nach auf P9 zurückgefallen bin.
Insgesamt hat es viel Spass gemacht mit all diesen enthusiastischen Racern zu fahren!
Link: revolutionsimracing.com

[KarTell] 4h Rennen in Teningen

Event: 4h Kart Teamrace, in Teningen (DE)

Unsere KarTell Gruppe startete mit 4 Teams von 18 am 4h Rennen in Teningen am 14. April 2017.
Insgesamt war es ein sehr spannendes Rennen mit vielen professionellen und fairen Fahren. In diesem hohen Niveau entscheiden schlussendlich Kleinigkeiten über zum Teil mehrere Ränge. Manchmal gehört auch etwas Glück dazu.
Sven und ich starteten als „Kartell rot“ und haben es im Quali auf P7 geschafft. Nach dem Start bildeten sich gleich zwei 3er Gruppen vorne. Wir waren auf P6. Der Abstand zwischen P1-3 und P4-6 wurde nur ganz langsam grösser. Plötzlich aber gab es einen Platztausch in der zweiten 3er Gruppe und Sven konnte mit der ganzen Gruppe plötzlich wieder Platz gutmachen und sie kamen langsam wieder näher an die Gruppe der ersten 3 Plätze. Nach etwa 40 Minuten Rennen passierte in der vordersten Gruppe ein kleiner Unfall, welcher uns zwar auch beeinflusste, wir aber trotzdem sehr gut nutzen konnten und aufholten. Nach dem Unfall war der vorige Leader leider auf etwa P9 zurückgefallen und konnte es bis zum Ende nicht mehr wirklich aufholen.
Wir konnten unseren ersten Stint mit etwa 70 Min somit auf etwa P3 beenden. Danach war ich dran und hatte die nächsten etwa 65 Min auch nur etwa 2 Überholungen zu verarbeiten. Einer davon war Alex, ich glaube wir waren beide etwa im selben Masse über seine hervorragende Performance überrascht! Schlussendlich waren wir nach meinem Stint immer noch etwa auf demselben Platz.
In seinem zweiten Einsatz hat Sven wieder eine unglaubliche Performance hervorgezaubert und ist im „Zügli“ mit P1 praktisch den ganzen Einsatz durchgefahren. Diese beiden hatten somit mehrheitlich gleiche Rundenzeiten und auch die schnellsten zu dieser Zeit. Somit lag es an meinem letzten Einsatz, ob es entweder beim Boxenstopp oder auf der Piste entschieden wird ob wir mit P1 oder P2 beenden.
Zumindest lies ich Sven so lange fahren wie möglich, da wir ja so nur eine Kartlänge Abstand zu P1 hatten. Ein paar Runden nach meinem Stopp sah ich aber P1 etwa 2 Sek vor mir. Also war sein Boxenstopp klar schneller als unserer. Zum Glück aber merkte ich schnell, dass ich ein wenig schneller fahren konnte als er und so holte ich langsam auf. Schon nach ein paar Runden konnte ich P1 überholen und blieb dann für den Rest des Rennens vorne. Entweder wurde er schneller oder ich langsamer, denn ich konnte meinen Vorsprung zwar auf etwa 4 Sek ausbauen, aber dann veränderte er sich nicht mehr.
Somit konnten wir das Rennen mit P1 beenden. Er war sehr knapp, P2 mit 4 Sek Abstand und P3 mit 22 Sek. Und das über 4h lang! Insgesamt waren die ersten 10 Plätze auf nur 3 Runden Unterschied verteilt.

[RSR] R5: Silverstone National

Mein bisher spannendstes Project Cars race. Das lag wohl am wechselnden Wetter von „Fog“ zu „Fog with rain“ und an den vielen professionellen Fahrern.
Im Quali habe ich es auf P11 von 15 geschafft. Mehr hatte ich im Vergleich zu meinen letzten Rennen auch nicht erhofft.
Das Rennen startete sehr gut und ich konnte sogar ohne viele Fehler auf Platz 8 vorrücken. Doch irgendwie in der Mitte hat meine Konzentration nachgelassen und durch ein paar Fehler bin ich auf Platz 10 zurückgefallen und bis am Schluss geblieben.

Was ist Simracing?

Eine Rennsimulation ist ein Computerspiel des Typs Rennspiel, bei dem der Spieler in der Rolle einer der wetteifernden Fahrer ein möglichst wirklichkeitsgetreu simuliertes Fortbewegungsmittel zum Sieg steuern muss. (Wikipedia)

Sprint Nacht-Rennen Sundgau

Am Freitag Abend startete ein kurzes (sprint) Rennen auf der Kartbahn Sundgau, 15min Training, 15Min Quali und 30Min Rennen.
Mit der kurzen Nachtstrecke kam ich irgendwie nicht so gut klar, obwohl ich mit der Zeit eigentlich das Gefühl hatte die wichtigsten Kurven relativ gut zu beherrschen. Aber um ganz vorne mitzufahren reicht es eben nicht aus nur in ein paar Kurven konkurrenzfähig zu sein 😀
Damit hat es mir auf Platz 9 von 17 gereicht.
Fazit: Eine gute Erfahrung, schnelle „Konkurrenz“ und eine Menge Spass!

Selbstbau Playseat aus Holz für Xbox 360

Schon lange hatte ich ein Xbox 360 Wireless Racing Wheel zuhause. Doch benutzt habe ich es nur ganz selten, weil es einfach unbequem oder ungenau war. Schraubt man das Steuerrad an den Tisch, ist es viel zu hoch und die Fusspedale sind anstrengend zu bedienen. Setzt man sich aufs Sofa damit und klemmt es zwischen die Beine wird die Steuerung sehr ungenau weil es doch zuwenig gut hält, und die Fusspedale rutschen immer wieder davon.

Lange Zeit habe ich mich immer mal wieder für Playseats interessiert und dann doch keinen gekauft, weil der Anschaffungspreis solcher Konstruktionen in keinster Weise meine seltennutzung rechtfertigt. Was liegt also näher, als an einem kalten Wintertag einen Playseat selbst zu konstruiren.
Gerne hätte ich eine Metallkonstruktion gemacht, aber dazu fehlen mir die Geräte und die Erfahrung. Also ist es eine Holzkonstruktion geworden. Als Vorbild diente vor allem diese Playseat Konstruktion aus Holz.

Für meine Konstruktion habe ich nur Teile verwendet, welche ich noch übrig hatte von anderen Projekten.

Das ist dabei herausgekommen:
Playseat1
Der Abstand der Fusspedale kann einfach variiert werden, da es nur mit Holzzapfen befestigt ist. Das Steuerrad lässt sich auch auf verschiedene Höhen einstellen, je nachdem wie hoch der Bildschirm steht.

Playseat2
Den Stuhl hatten wir noch vom Camping, er passt ideal zur Konstruktion. Beim Steuerrad musste ich für die Befestigung etwas basteln, weil die Originalbefestigung einfach in keinster Weise gepasst hätte.

Damit lässt sich spielen!
Playseat3

Leider habe ich erst nachträglich festgestellt, dass mein Racing Wheel defekt ist. Damit habe ich jetzt einen Playseat ohne Racing Wheel.